Spiel der vergebenen Chancen
Mit 19:15 siegten die TVG-Frauen zwar gegen die SG Tübingen. Mit einer besseren Chancenauswertung hätte dieser aber weitaus höher ausfallen müssen.
ALBERT PUKALL
TV Großengstingen - SG Tübingen 19:15 (8:5)
Melanie Weiß und Isabella Gauch brachten den TV Großengstingen zwar schnell mit 2:0 in Führung, Tübingen konnte aber bis zum 4: ausgleichen. Die Mannschaft von Trainer Erich Fulde spielte zwar gefällig, doch die Torausbeute war in keinster Weise ausreichend. Immer wieder ließ man klarste Torchancen ungenutzt, darunter auch drei Siebenmeter. Das sich der TVG bis zur Halbzeit doch auf 8:5 absetzen konnte lag dann vielmehr daran, dass man in der Abwehr sicher und kompakt stand.
Im zweiten Durchgang lief es dann zunächst besser und der TVG baute die Führung bis zur 38. Minute auf 12:7 aus. Die Gäste aus Tübingen gaben aber noch nicht auf und konnten sich noch einmal auf 11:14 heranspielen. Auch in dieser Phase ging der TVG viel zu fahrlässig mit den Torchancen um. Nicole Kopp, eigentlich Spielmacherin beim TVG musste aus der Not heraus als Kreisläuferin agieren und machte ihre Sache nicht nur wegen drei erzielten Treffer mehr als gut. So konnte sich der TVG in der Schlussphase dann auch auf 19:13 absetzen, ehe den Gästen mit dem 15:19 noch ein wenig Ergebniskosmetik gegönnt wurde.
TV Großengstingen: Gruler - I. Gauch (3/1), N. Faber, C. Faber (6/2), N. Gauch (2), Hölz, Weiß (1), Knorr, Beck, Reihling, Rudolph, Pohl (1), Raach (3), Kopp (3).